sonstige Themen

Nachwuchsförderung trifft auf exklusiven Konzertabend

Workshop im Rahmen der POP. Conference

Die POP. Conference holt renommierte Künstler für einen Workshop inklusive einzigartigem Konzert in die Sennheiser Studios am Weidendamm und ins MusikZentrum Hannover. Neben seiner Rolle als außergewöhnlicher Künstler tritt der Musikact für einen Tag auch als Dozent in Erscheinung und gibt Newcomer-Bands und jungen Künstlern der städtischen Szene konkrete, branchenorientierte, inhaltliche Einblicke in typische Arbeitsweisen und Strukturen der Musikindustrie. Den Tag rundet ein ganz besonderes Konzert im MusikZentrum ab, bei dem ein Act des Popinstitutes zusammen mit den Künstlern performt. Ganz besonders freuen wir uns bei der ersten Ausgabe auf Eva und Philipp Milner von HUNDREDS.

Mit dem Video zu "I Love My Harbour", eine Liebeserklärung an den Hamburger Hafen, treten hundreds Ende 2009 erstmals musikalisch öffentlich in Erscheinung. Im Frühjahr 2010 folgt das den Bandnamen tragende Debut-Album‚ welches international auf große Anerkennung stößt. Bis zur Veröffentlichung ihres 2. Studioalbums "Aftermath" im Frühjahr 2015, touren die Milners durch Deutschland und Europa und spielen auf allen namenhaften Festivals. Seit Beginn ihrer Karriere arbeiten hundreds mit dem Berliner Independent-Label "Sinnbus" zusammen, veröffentlichten neben den genannten Platten auch ein Remix-Album sowie insgesamt sieben Singles. Für ihr Video zur Single "Ten Headed Beast" werden sie 2015 für den Echo nominiert. Kurz darauf folgt eine Akustik-EP, für das bereits veröffentlichte Songs neue arrangiert werden.

Mit melancholischer, träumerischer Entspanntheit, verspielter Elektronik, individuell eingesetzten organischen Piano-Klängen und einem angenehm warmen Grundsound, zeichnet das Geschwisterpaar Eva und Philipp Milner eine monumentale Soundlandschaft, die zwischen schweren Beats und orchestraler Wucht auf der einen und einer sanften, klaren Stimme mit überzeugenden, intelligenten englischen Texten auf der anderen Seite balancieren. Ihre Produktionen sind bis ins kleinste Detail ausgefeilt - und verlaufen von Demoaufnahmen über Arrangement bis hin zum fertigem Mix stets in kompletter Eigenregie ab.

Das Geschwister-Duo gibt einen Einblick in ihr musikalisches Schaffen sowie ihren Werdegang und arbeitet anschließend an ausgewählten Produktion von Studenten des Popinstitutes.

Datum: Fr., 8.07.2016
Zeit: 10:00 - 17:00 Uhr
Ort: Sennheiser Studios, Weidendamm 8

Notations-Workshop mit Lutz Krajenski – “Leadsheets Masterclass“

In seiner über zwanzigjährigen Musikertätigkeit hat Lutz Krajenski in unzähligen Projekten und Produktionen Erfahrungen gesammelt, die er weitergeben möchte. In diesem Workshop geht es um das Notenschreiben – also die reine Technik der Notation, nicht das kreative Arbeiten wie komponieren oder arrangieren. Den Schwerpunkt bildet hierbei die Arbeit an Leadsheets und Rhythmusgruppennoten.

Ziel ist es, jungen Künstlern ein Rüstzeug mit auf den Weg zu geben, um sich im harten Musikeralltag zu behaupten, indem effiziente und zielorientierte Praktiken trainiert und verfeinert werden, die die eigene Arbeit erleichtern und das Zusammenspiel mit anderen Musikern optimieren. Das gegenseitige Zuhören, Überprüfen und Bewerten der Kursteilnehmer bildet einen Kern des Workshops, um die Antennen und das Gespür für den Umgang mit Mitmusikern zu schulen.

Der Workshop gliedert sich in drei Teile: Theorie, Analyse und Selbst schreiben.

Lutz Krajenski, der seine ersten musikalischen Gehversuche bereits im Alter von 4 Jahren unternahm, studierte Musikpädagogik/Popularmusik mit dem Hauptfach Keyboard/Klavier an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Als Arrangeur war Lutz außer für seine eigenen Projekte in den letzten Jahren u. a. für die Expo 2000, das ZDF, den Friedrichstadtpalast Berlin, den SWR, die Thilo Wolf Big Band und Pepe Lienhard tätig.

Als Pianist, Organist und Keyboarder arbeitete er mit Künstlern wie Randy Crawford, Stefan Gwildis, Jan Delay, Annett Louisan, Omar, der NDR- Bigband, Johannes Oerding, Das Bo, Dominik Horwitz, Roachford,Thomas Quasthoff, Joja Wendt, Tom Jones und Carl Keaton Jr., Ulrich Tukur und Jasmin Tabatabai. Als Roger Cicero im Jahr 2005 seine überragende Solokarriere startete, ist Lutz Krajenski als musikalischer Direktor, Pianist, Arrangeur und Bandleader seiner Big Band von Anfang an dabei. Als Musical Director betreute Lutz Krajenski darüber hinaus Projekte wie „Urban Mashup“, „Session Possible“, Ulrich Tukur´s „Mezzanotte“ sowie seine eigene Bigband.

Datum: Mi., 8.06.2016
Zeit: 11:00 - 17:00 Uhr
Ort: Tonstudio, Emmichplatz 1

Ein Orchester zur Hand – von Templates und Technik

Der Workshop mit Tobias Escher beschäftigt sich in zwei Blöcken mit der Konzeption und der praktischen Anwendung von Orchester-Templates. Ziel ist ein spielfertiges Setup, das für eine breite Palette an Genres alle nötigen Werkzeuge bereitstellt, ohne durch Suchen nach Patches oder langes Tweaking die Inspiration vergessen zu lassen. Anhand der Orchestral Tools Berlin Strings werden Workflows für effiziente Ressourcennutzung aufgezeigt, ebenso wie kreative Bearbeitungsmöglichkeiten. Die Zusammenarbeit verschiedener Samplingkonzepte wird ebenso behandelt wie die Platzierung im Raum, der Umgang mit den speziellen Vor- und Nachteilen von Samples und die Wartung und Erweiterung eines Setups. In einem Praxisteil werden die besprochenen Konzepte angewandt und es bleibt Raum für individuelle Fragen.

Tobias Escher, geboren 1986 in Frankfurt am Main, studierte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Musikwissenschaft und Anglistik (M.A. 2012) sowie klassische Komposition am Peter Cornelius-Konservatorium Mainz bei Gerhard Fischer-Münster. Von 2004 bis 2006 machte er die C-Ausbildung zum Kirchenmusiker in Orgelspiel und Chorleitung am Institut für Kirchenmusik des Bistums Mainz. 2013 erlangte er ein Diploma in Music for the Media und Cinematic Orchestration bei Thinkspace Education und forscht derzeit an seiner Dissertation über Musik in J.R.R. Tolkiens Legendarium an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Seit 2006 ist er als Organist und Chorleiter tätig, war 2011 Preisträger der Orchesterwerkstatt Halberstatt und arbeitet als Komponist für Konzertmusik wie auch Medienprojekte. Neben seiner Tätigkeit als Kopist und Orchestrator hält er Seminare zu Themen der Musiktechnologie und Notation.
Tobias Escher arbeitet als QA Lead und Supportleiter bei Orchestral Tools, einem führenden Hersteller von orchestralen Sample-Libraries. Mit OrchestralTemplates.com leitet er einen Consulting-Service für Komponisten, der neben schlüsselfertigen Arbeits-Setups auch individuelle Software zur Verfügung stellt.

Ansprechpartner für diesen Workshop: Dr. Raphael D. Thöne

Datum: Fr., 15.04.2016
Zeit: 9:00 - 16:00 Uhr
Ort: MediaLab, Seelhorststraße 3

Jazz-Talk mit Larry Appelbaum (USA)

Larry Appelbaum ist Senior Music Reference Specialist an der Library of Congress in Washington, D.C. und dort für die riesige Musiksammlung zuständig. In dieser Funktion konnte er für die größte amerikanische Bibliothek in den letzten Jahren Sammlungen und Nachlässe u.a. von Max Roach, Ella Fitzgerald, Charles Mingus, Gerry Mulligan, Billy Taylor, Dexter Gordon, Charlie Barnet und vielen anderen erwerben. Im letzten Jahr gelang es ihm, Skizzenbücher des Saxophonisten und Bassklarinettisten Eric Dolphy zu sichern, in denen sich wertvolle Hinweise auf sein musikalisches Konzept finden.

Im ersten Teil der Vorlesung wird Larry Appelbaum über die Sammlung der Library of Congress berichten und darüber, wie sowohl die Musikindustrie als auch die Forschung und das praktische Musikleben von ihr profitieren können. Er wird insbesondere von der Spurensuche erzählen, durch die er 2004 den Bandmitschnitt eines legendären Konzerts in der Carnegie Hall fand, bei dem 1957 das Thelonious Monk Quartet mit John Coltrane auftrat, und über den Weg von der Entdeckung der Bänder bis zur von der Kritik gefeierten Veröffentlichung unter dem Label Blue Note.

Im zweiten Teil der Veranstaltung steht das Thema „Practical career advice - So You've Made Your CD, Now What?" im Vordergrund. Da Larry Appelbaum neben seiner Tätigkeit an der Library of Congress auch Kurator einer Filmserie über Jazz ist, als Musikjournalist arbeitet (u.a. für die JazzTimes), Co-Autor vieler Jazzbücher und Moderator einer Radiosendung in Washington ist, kann er dazu viele wichtige Tipps geben, um die eigenen Karrierechancen zu verbessern!

Datum: Mo., 27.04.2015
Zeit: 10:00 - 13:00 Uhr
Ort: Tonstudio, Emmichplatz 1

Workshop „Effizientes Üben“ mit Michael Gustorff

Wer in der heutigen Zeit Musik studiert, sieht sich fast unausweichlich mit dem Problem konfrontiert, dass die vielfältigen Studieninhalte die Zeit zum Üben des Hauptinstruments erheblich einschränken. Umso wichtiger ist es, die dafür verbleibende Zeit so sinnvoll und effizient wie möglich zu nutzen!

Michael Gustorff ist Autor des Buches “Practising without Problems - Mental Training for (Jazz)musicians” und gibt Mental Training Workshops und individuelle Coachings. 
Sein zweites Buch „How to organize a creative life“ wird in Kürze erscheinen. 
Basierend auf den in seinen Büchern veröffentlichten Konzepten, wird er bei uns einen Workshop geben mit den Schwerpunkten „Practising without Problems“ und “Creativity & Everyday Life - The mental side of your career“.

Michael Gustorff studierte klassische Musik an der Musikhochschule in Duisburg und Jazz an den Musikhochschulen in Amsterdam und Arnheim. Seine Laufbahn als Jazzmusiker begann beim Zigeunerswing (Hot Club de France), Ende der Achtziger debütierte er mit seinem eigenen, Neobop-orientierten Quartett auf dem North-Sea-Jazzfestival. Seitdem ist er auch Mitglied des Dick de Graaf Septet, einer der führenden Modern-Jazz Formationen der Niederlande. Mit ihr nahm Gustorff 5 CDs auf. In den darauf folgenden Jahren kam es zu CD Aufnahmen, Radioproduktionen und Auftritten mit den Jazzsängern Uli Wewelsiep und Walter Uhling, der mexikanischen Band Mexico Lindo, dem European Danzon Orchestra, der Cajun
Band Casual Balance, dem Gitarren Duo Cor Mutsers & Patrick van Gerwen, Trio Nuevo, der European String Connection (ESC). Außerdem arbeitete er als Gastsolist mit den Radio Big Bands in Berlin und Frankfurt. Tourneen mit verschiedenen Formationen führten ihn durch ganz Europa, Kanada, Indien, Korea und Vietnam mit Auftritten in Dublin, Imatra, Frankfurt, Viersen, Madrid, Vancouver, Toronto, Montreal, Bangalore, Seoul und Saigon.

Michael Gustorff ist Dozent für Jazz-Violine, Viola, Cello, Ensembles und „Mental Training“ an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und am ArtEZ Conservatorium in Arnheim.

Datum: Di., 21.04.2015
Zeit: 10:00 - 16:00 Uhr
Ort: Tonstudio, Emmichplatz 1

Sound Campus Hannover

Einen Tag lang dreht sich alles um einen der wichtigsten Merkmale in der Musik: den Sound. Wir konnten drei großartige Gastdozenten gewinnen, die Einblicke in ihre jeweiligen „Spezialgebiete“ geben werden:

Pit Reher, der als Guitar Tech u.a. für Herbert Grönemeyer, Pur und Texas Lightning arbeitet, wird alles Wissenswerte zum Thema Boardbau, Verkabelung, Buffer-Amps etc. weitergeben. Dabei werden auch typische Alltags-Probleme behandelt, z.B. wie man Rauschen und Brummen in den Griff bekomme kann.

Susanne Vogel zeigt euch alles zum Thema Bass-Sounds (Bässe, Amps, Effektgeräte, Tricks zur Veränderung von Sounds usw.).

Uli Kringler gibt Einblicke in die Gestaltung von Akustikgitarren-Sounds (mit Effektgeräten) und E-Gitarren-Sounds im Allgemeinen (Gitarren, Amps, Effekte).

Datum: Mo., 20.10.2014
Zeit: 11:00 - 19:00 Uhr
Ort: Weidendamm

Management-Workshop mit Janine Helene Wülker

Digitale Vertriebsmöglichkeiten

Durch die allgegenwärtige Präsenz des Internet haben sich in den letzten Jahren die Kaufgewohnheiten von Musikkonsumenten drastisch geändert. Online-Portale, die Musik sofort nach dem Kauf verfügbar machen, sind mittlerweile nicht mehr wegzudenken und stellen dementsprechend einen wichtigen Vertriebsweg für Musikproduktionen dar. Wer das Glück hat, bei einer größeren Plattenfirma unter Vertrag zu sein, muss sich nicht darum sorgen, dass die neue CD bei iTunes und Co. erhältlich und gut platziert ist. Doch wie sieht es bei kleineren Produktionen aus, die eher im Independent-Bereich angesiedelt sind?

Janine Hélène Wülker wird die Funktionsweisen des digitalen Vertriebs erklären und Strategien vorstellen, wie man auch mit kleineren Produktionen erfolgreich online vermarkten kann. Sie ist zurzeit beim Digitalvertrieb „Finetunes“ tätig. Dort wird sich darum gekümmert, Veröffentlichungen von Independent-Labels bei iTunes und Co. zu platzieren, was diese sonst nicht alleine erreichen können. Finetunes vertritt heute ein Drittel der unabhängigen Plattenfirmen in Deutschland. Verkauft werden auf dem Finetunes-Shop etwa eine Millionen Titel, und es werden mehr als 300.000 Titel im Auftrag über andere Plattformen vertrieben.

Datum: 02.06.2014
Zeit: 10.00 - 15.00 Uhr
Ort: Studio, Weidendamm 8

Improvisations-Workshop mit Andy Middleton

Melodic Improvisation

Andy Middleton studierte an der University of Rochester, N.Y., und an der University of Miami, Florida. Als Komponist und Arrangeur schuf er zahlreiche Werke für Jazzensembles von Quartett bis Big Band und andere Kammermusikwerke.

Er erhielt einen ersten Preis als bester Solist/bester Arrangeur beim 13. Europ'Jazz Contest in Belgien, 1991 und ist Autor diverser Publikationen in Jazzfachzeitschriften. Als Instrumentalist, Dirigent, Komponist und Arrangeur absolvierte er Auftritte und Tourneen in Europa, USA und Canada u.a. mit Schneider, Lionel Hampton, Bob Mintzer Big Band und Randy Brecker. Andy unterrichtete bereits an mehreren Universitäten in den USA und ist seit 2006 am Konservatorium Wien tätig. 


Im ersten Teil der Veranstaltung gibt Andy einen theoretischen Überblick zum Thema „Improvisation“, basierend auf seinem Buch „Melodic Improvising“. Im zweiten Teil werden die Konzepte dann praktisch vertieft und umgesetzt. Von 16.15 – 18.15 Uhr steht dann eine offene Probe des “Andy Middleton Quintetts” auf dem Programm. Hier gewährt Andy praktische Einblicke in das Erarbeiten seiner Kompositionen, die er abends im Lindener “Kulturpalast” präsentieren wird. Mit dabei sind Jonas Schoen-Philbert (as), Tino Derado (p), Peter Schwebs (b), Heinz Lichius (dr).

Datum: Do., 08.05.2014
Zeit: 10.00 - 17.00 Uhr
Ort: Tonstudio, Emmichplatz 1

Band-in-a-Box-Workshop mit Wolfgang Wierzyk

Musik üben oder unterrichten mit "Band-in-a-Box"

Band-in-a-Box bietet sowohl für das tägliche Üben als auch für die Anwendung im musikpädagogischen Bereich viele nutzbringende Anwendungsmöglichkeiten.

Playbacks lassen sich schnell erstellen, Tempoänderungen und Transponieren sind kein Problem, obwohl es sich bei vielen der im Programm enthaltenen Begleit-Styles um echte Aufnahmen mit renommierten Musikern handelt.

Auch ausgefeilte Arrangements mit Schlagzeug-Breaks, Fills und mit Aussetzen von Instrumenten sind im Handumdrehen fertig. Im Mischpult können Effekte hinzugefügt werden und die einzelnen (oder alle) Instrumente können als Audio-Dateien exportiert werden. Somit kann eine komplette Songproduktion in allen Produktionsschritten - von der Aufnahme (MIDI und Audio) bis hin zum Mastern -  mit dieser Software realisiert werden.

In diesem Tages-Workshop werden die Teilnehmer Schritt für Schritt in die MIDI- und Audiofunktionen des vielseitigen Programms eingeführt und es wird ein Überblick über die Anwendungsmöglichkeiten gegeben.

FALLS VORHANDEN: BITTE EIGENE LAPTOPS MIT BAND-IN-A-BOX MITBRINGEN!

Wolfgang Wierzyk ist freier Mitarbeiter der Fachzeitung KEYBOARDS mit dem Spezialgebiet Musikprogramme. Bekannt geworden ist er u.a. als Autor und Arrangeur sowie als Verfasser von Unterrichtsliteratur und Spielheften beim Schott,- AMA- und Bosworth-Verlag. 

Datum: Di., 06.05.2014
Zeit: 10.00 – 17.00 Uhr
Ort: Studio, Weidendamm 8

Peter Cadera: Management-Workshop - Wer braucht Labels? Geschichte, Strukturen, Markt und Strategien

Dieser Workshop befasst sich mit der sich mit dem Paradigmenwechsel in der Musikbranche, einem komplexen Marktumfeld. Immer mehr Labels trudeln in die ökonomische Krise. Die Zahl der Major Companies ist inzwischen auf drei geschrumpft. Die Anforderungen an Musikschaffende werden immer anspruchsvoller und komplexer. Die Lehrveranstaltung befasst sich mit der Geschichte der Independent Bewegung, dem strukturellen Umfeld der Independent Musik, beleuchtet erfolgreiche Firmen, analysiert die inhaltliche und qualitative Positionierung von Künstlern, veränderte Einkunftsmodelle, betrachtet die neuesten Marktentwicklungen und erörtert ganzheitliche ökonomische Strategieansätze.

Peter Cadera begann seine Laufbahn im Musikgeschäft bereits in den frühen 70er-Jahren als Tourmanager in Köln. Nach Stationen als Produkt- und Promotionmanager bei EMI in Köln und Polydor in London war er als A&R Director für Intercord in Stuttgart tätig und arbeitete mit Künstlern wie Pur, Right Said Fred oder Depeche Mode. Anschließend leitete er die Geschäfte von Castle Communications und bis Ende 2002 von PIAS Recordings. Für edel wirkte er anschließend zunächst als freier, später als fester A&R-Direktor.

Datum: 25.10.2013
Zeit: 10.00 – 17.00 Uhr
Ort: Studio, Weidendamm 8

Alex Hofmann: Live-Electronics-Workshop

Alex Hofmann (Dipl.-Musikl.) studierte bis 2007 Musikerziehung mit Hauptfach Saxophon an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Studienschwerpunkte waren Computer-Musik, Live-Electronics und Improvisation sowie das Programmieren und Experimentieren mit interaktiven Musiksystemen am Elektronischen Studio (Incontri). Anschließend (2008-2011) arbeitet er als Sounddesigner und Audioprogrammierer (u.a. Native Instruments) und engagiert sich in der SuperCollider und CSound Community. In Zusammenarbeit mit Joachim Heinz entstand 2009 das Projekt "Zur Verbesserung der Lehre von elektronischer Komposition und Computer Musik", dessen Ergebnisse u.a. das CSound Floss Manual, Video-Tutorials zur Musikprogrammierung sowie die Planung und Durchführung der ersten CSound Konferenz sind. Seit Sept. 2011 ist Alex Hofmann PhD-Student an der MDW und Mitarbeiter am IWK im Rahmen des Forschungsprojektes "Measurement & Analysis of finger forces in clarinet playing".

Im Mittelpunkt des Workshops wird das Thema "Live-Electronics und Sounddesign mit OpenSource Software" stehen.

Datum: 1.7.2013
Zeit: 10.00 – 14.00 Uhr
Ort: Studio, Weidendamm 8

Mixing-Workshop mit JEO

Jeo, der mit bürgerlichem Namen Joachim Mezei heißt, ist der erfolgreichste Mix-Tontechniker für Popmusik der letzten Jahrzehnte in Deutschland. Er hat Produktionen von Roger Cicero, Nena über Anette Louisan, den No Angels, DSDS, bis zu den Produktionen von Dieter Bohlen usw. gemischt und den deutschen Pop-Radiosound stark mit geprägt. Auf seiner Website ist eine lange Liste seiner Referenzen.

Zusätzlich produziert Jeo viel und sehr erfolgreich von "die Doofen" bis Marc Medlock. Er arbeitet immer in seinem eigenen Tonstudio in der Nordheide im Süden Hamburgs, wo er mit der Software Logic über ein analoges SSL 4000 Mischpult mischt.

Bei dem Workshop wird er Einblick in seine Kriterien und Strategien bei Mischen von Popmusik geben.

Mehr Infos über Jeo unter www.jeopark.de

Datum: 22.05.2013
Zeit: 12.00 – 18.00 Uhr
Ort: Studio, Weidendamm 8

Philipp Steinke (Producing)

Philipp Steinke ist seit seiner Zusammenarbeit mit der Gruppe "BOY" als Keyboarder, Arrangeur und Produzent eine feste Größe im Pop-Business.

Im ersten Teil des Workshops wird es rund ums Produzieren, Künstlerwahl, Song-Auswahl, Arrangement usw. gehen. Der zweite Teil widmet sich den mix-technischen Aspekten seiner Produktionen. Philipp wird dafür eine seiner Produktionen mitbringen.

Datum: 2.11.2012
Zeit: 11.00 – 18.00 Uhr
Ort: Studio, Weidendamm 8

Harry Bum Tschak (Live-Elektronik): "Ableton Live"-Workshop

"Ableton Live" ist eine moderne digital audio workstation (DAW), die für die Musikproduktion im Studio sowie als Performance-Instrument auf der Bühne neue Wege aufzeigt und sich stetig weiterentwickelt. In Musikerkreisen erfährt "Ableton Live" grossen Zuspruch und gilt als revolutionär. Weil das Programm speziell auf eine flexible und spontane Umsetzung von musikalischen Ideen ausgerichtet ist, ist die Arbeit damit grundlegend anders als mit allen anderen üblichen Programmen zur digitalen Musikproduktion. Dabei ist "Ableton Live" erstaunlich übersichtlich und einfach, so dass man schon nach kurzer Zeit seine Ideen umsetzen kann.

Harry Bum Tschak ist Schlagzeuger und "Ableton Certified Trainer". Er verbrachte viel Zeit in Kenia, Deutschland und den USA und studierte nach dem Abitur Schlagzeug in Düsseldorf, New York und Hamburg. Er arbeitete u.a. für Nena, Reggy Worthy, Jaw und Right said Fred, sowie im Theaterbereich für die Produktionen der "Blue Man Group", "Mamma Mia", "König der Löwen", "Tanz der Vampire", "Mozart" u.v.a.

Weitere Infos auf seiner Website: www.bum-tschak.com

Datum: 27.11.2012
Zeit: 14.00 – 17.30 Uhr
Ort: Studio, Weidendamm 8

Manfred Reckmeyer (Studio-Technik): "Strom für Musiker"

Gelernt hat Manfred Reckmeyer zwar den Beruf des Fernmeldemechanikers, das hat ihn aber nicht davon abgehalten, eine feste Größe im Bereich der Audiotechnik zu werden - und das mit seiner eigenen Firma nun schon seit 30 Jahren. Durch die tägliche Arbeit in seiner Werkstatt kennt er einerseits die vielen Missverständnisse, die bei Musikern und deren Equipment auftreten, andererseits aber auch die Mythen, die von den Herstellern durch geschicktes Marketing erzeugt werden.

So geht es im Workshop um die physikalischen Grundlagen von Studiotechnik und elektrischen Instrumenten, die den Teilnehmern ein besseres Verständnis über die Funktionsweise des von ihnen benutzten Equipments geben soll.

Datum: 7.12.2012
Zeit: 11.00 – 17.00 Uhr
Ort: Studio, Weidendamm 8

Dieter Schmigelok (Percussion): Latin für alle II

Nach seinem inspirierenden Besuch vor einem Jahr freuen wir uns, den Latin-Experten Dieter Schmigelok wieder an unserer Hochschule begrüßen zu können.

In seinem mehrstündigen Workshop "Latin für alle II" knüpft Dieter an den Kurs im letzten Wintersemester an und gibt einen anschaulichen, praxisbezogenen Überblick über die unterschiedlichen Stile der Latin-Musik und deren Aufbau.

Dieter Schmigelok studierte an der Musikhochschule Hannover und am "Drummer's Collective" in New York. Er ist mehrfacher Preisträger des "Jazzpodiums Niedersachsen", des "YAMAHA Wettbewerbs" und des bundesweiten Jazzwettbewerbs in Leipzig. Zusammenarbeit u.a. mit Astrud Gilberto, Ingrid Jensen, Lincoln Goines (Mike Stern Band) und Cyro Baptiste (Paul Simon Band). Der Latin-Spezialist lebt und arbeitet seit mehreren Jahren in Chile und gibt Konzerte in ganz Südamerika.

Datum: 22.1.2013
Zeit: 10:30 - 15:00 Uhr
Ort: Raum 120, Emmichplatz 1

Stefanie Marcus (Marketing): Wie arbeitet ein Label?

Stefanie Marcus studierte Gitarre an der Hochschule für Musik und Theater, Hannover. Nach Abschluss ihre Studiums war sie als Musikpädagogin, freiberuflich als Musikerin (Gitarre, Geige, E-Bass) Schauspielerin und als Seminarleiterin im Bereich Erwachsenenbildung tätig. In den achtziger Jahren arbeitete sie als Produktionsassistentin in den Hansa Tonstudios in Berlin und gründete 1989 gemeinsam mit dem Tonmeister und Produzenten Wolfgang Loos in Berlin die Firma Traumton als Musikproduktion und Verlag. Seit 1992 betreibt sie das Label "Traumton Records", das spezialisiert auf Jazz und Weltmusik seitdem knapp 200 CDs produziert und veröffentlicht hat. Daneben ist Stefanie Marcus in diversen Netzwerken wie z.b. dem VUT, der Berlin Music Commission und den Jazz&Worldpartners engagiert.

In Ihrem Workshop wird Stefanie u.a. folgende Themen behandeln:

  • Von der fertigen Aufnahme zur Vermarktung des Tonträgers
  • Mögliche Wege zwischen "Do it Yourself" und Major Label
  • Wie sieht die Verwertungskette einer Aufnahme aus und was sollte ich als Musiker über die Vermarktung eines Tonträgers wissen?
  • Basiswissen der Tonträgervermarktung

Datum: 4.2.2013
Zeit: 15:30 - 20:00 Uhr
Ort: Hörsaal 202, Emmichplatz 1

Dieter Schmigelok (Schlagzeug): Latin für Alle

Im Workshop "Latin für alle!" wird Dieter Schmigelok einen anschaulichen, praxisbezogenen Überblick über die unterschiedlichen Stile der Latin-Musik und deren Aufbau geben. Dabei geht er ein auf die geschichtlichen Hintergründe der Latin-Musik, die Verbindung von Afro und Kuba (6/8 Basis mit div. Timeebenen), die Bedeutung der Clave, Instrumentierung in afrokubanischer Musik, Zusammenspiel, Aufgaben und Regeln der einzelnen Instrumente der Rhythmusgruppe, Die wichtigsten Rhythmen / Stile der afrokubanischen Musik und die Einordung wichtiger Begriffe aus dem Genre.

Dieter Schmigelok studierte an der Musikhochschule Hannover und am "Drummer's Collective" in New York. Er ist mehrfacher Preisträger des "Jazzpodiums Niedersachsen", des "YAMAHA Wettbewerbs" und des bundesweiten Jazzwettbewerbs in Leipzig. Zusammenarbeit u.a. mit Astrud Gilberto, Ingrid Jensen, Lincoln Goines (Mike Stern Band) und Cyro Baptiste (Paul Simon Band). Der Latin-Spezialist lebt und arbeitet seit mehreren Jahren in Chile und gibt Konzerte in ganz Südamerika.

Datum: 01.02.2012
Zeit: 15.00 – 19.00 Uhr
Ort: Raum 120, Emmichplatz 1

Woody Mann (Vorlesung Bluesgeschichte & Gitarren-Masterclass)

Woody Mann wurde 1953 in New York geboren und ist einer der international bekanntesten und besten Fingerpicking-Gitarristen seines Genres. Er ging beim legendären Reverend Gary Davis und dem Jazz-Pianisten Lennie Tristano in die Lehre, ist aber auch Absolvent der renommierten New Yorker Juilliard School . Ausgehend vom Blues verschmelzen in seiner Musik Jazz, Klassik und Weltmusik zu seinem eigenen, unverwechselbaren Sound, der auf mittlerweile 11 Soloalben dokumentiert ist. Neben weltweiten Konzerten und Tourneen veröffentlichte er zahlreiche Gitarren-Schulen, Lehrbücher und -videos und lässt Musiker bei Workshops und Seminaren von seinem Wissen profitieren.

Im Mittelpunkt der Vorlesung steht die Musik, die als Vorläufer des Blues und des Jazz eine wichtige Rolle gespielt hat. Anhand sehr früher Aufnahmen gibt Woody Mann einen Überblick über die damals typische Musikpraxis und die Situation der schwarzen Bevölkerung. Da die Gitarre auch damals ein sehr verbreitetes Instrument war, gehört ihr Klang mit zu den musikalischen Entwicklungsimpulsen.

In seiner praxisnahen Masterclass wird sich Woody Mann mit verschiedensten Stilen von Blues, Ragtime, Jazz und Fingerstyle beschäftigen. Neben dem Erlernen von neuem Repertoire wird der Fokus auf synkopierten Fingerstyle-Picking-Techniken und Improvisation liegen.

Vorlesung Bluesgeschichte: 12.4.2011 von 15.00 - 17.00 Uhr
Gitarren-Masterclass: 13.4.2011 von 11.00 – 18.00 Uhr
Ort: Raum 120, Emmichplatz 1

Kenny Werner (Piano Methodik & Piano Masterclasses): "Effortless Mastery"

Der US-amerikanische Jazz-Pianist Kenny Werner besuchte die Manhattan School of Music bevor er 1970 zum Berklee College of Music wechselte. 1977 spielte er seine erste LP mit Musik von Bix Beiderbecke, Duke Ellington, James P. Johnson und George Gershwin ein. Im selben Jahr folge das Album Something Like A Bird mit Charles Mingus, 1981 erschien mit Beyond the Forest of Mirkwood sein erstes Soloalbum mit eigenen Kompositionen.

1981 gründete er das erste eigene Trio mit Ratzo Harris und Tom Rainey. Außerdem trat er Anfang der 1980er Jahre häufig mit Archie Shepp auf; 1984 wurde er Mitglied des Mel Lewis Orchestra. Daneben arbeitete er mit den Bands von Eddie Gomez, Tom Harrell und Joe Lovano und in Duoformationen mit Rufus Reid, Ray Drummond und Jaki Byard. Seit 1995 trat er mit Toots Thielemans im Duo auf, auch als Trio mit Oscar Castro-Neves und als Quartett mit Airto Moreira zusätzlich. Außerdem war er seit 1998 Pianist, Arrangeur und musikalischer Leiter der Schauspielerin und Sängerin Betty Buckley. 1999 gründete er ein neues Trio mit Ari Hoenig und Johannes Weidenmüller.

1996 veröffentlichte Werner das Lehrbuch Effortless Mastery. Er gibt Workshops und unterrichtet an der New York University.

Datum: 14.10.2010
Zeit: 11.00 – 16.00 Uhr
Ort: Tonstudio, Emmichplatz 1

Jiggs Whigham (Artist in Residence): Vorlesung & Studiobigband-Projekt unter Leitung von Jiggs Whigham

Jiggs Whigham ist ein international anerkannter Posaunist, Bandleader und Lehrer. Der vielseitige Künstler, im August 1943 geboren als Oliver Haydn Whigham III in Cleveland Ohio (U.S.A.), fiel Kritikern und Musikliebhabern erstmals im Alter von 17 Jahren als Solist und erster Posaunist des Glenn Miller Orchestras unter Ray McKinley auf. Zwei Jahre später war er Soloposaunist und erster Posaunist bei Stan Kenton. Nachdem er ein Jahr lang Engagements in New Yorker Studios und Broadway Musicals wahrnahm, kam er 1965 als Solist zum Jazz Orchester von Kurt Edelhagen beim WDR in Köln. 1966 erhielt er den ersten Preis beim ersten Wettbewerb für Modern Jazz in Wien.

Derzeit ist Jiggs Whigham weltweit als Solist und Dozent sowie als Dirigent der BBC Big Band in England, künstlerischer Leiter des Berlin Jazz Orchester und Gastprofessor and der Guildhall School Of Music And Drama in London sowie als Gast Tutor des Royal Northern College of Music in Manchester, England, tätig. Er wurde außerdem zum Musikalischen Leiter des LaJJazzO (Brandenburger Landesjugendjazzorchester) ernannt.

Er ist Artist In Residence der Abteilung JazzRockPop der HMTMH Hannover und präsentiert am 16. Dezember 2010 zusammen mit der Studiobigband sowie weiteren Studierenden Musik aus dem Wirkungskreis Gerry Mulligans. Das Programm „Mulligan Family and More…" beginnt um 19:30 Uhr im Richard Jakoby Saal. Präsentiert werden u. a. Stücke von Bob Brookmeyer, Bill Holman und Maria Schneider. Außerdem wird es Soloauftritte von Jiggs Whigham und Prof. Jonas Bylund sowie dessen Posaunenklasse geben. Bereits um 16 Uhr wird Whigham im Richard Jakoby Saal eine Vorlesung zum Thema „Jazz for Everyone" halten.

Datum: 12. bis 16.12.2010
Zeit: 10.00 – 18.00 Uhr
Ort: Tonstudio, Emmichplatz 1

Nils Tuxen (Theorie): "The Nashville Number System"

In den 60er Jahren wurde das "Nashville Number System" entwickelt, um Musikern aus dem Bereich der Popularmusik die Möglichkeit zu geben, ein Stück schnell zu erfassen im Hinblick auf den harmonischen Inhalt, den Ablauf und rhythmische Akzente. Dabei kommt eine auf Zahlen basierte Kurzschrift zum Einsatz, mit der ein Titel zeitsparend, flexibel, übersichtlich und vor allem tonartunabhängig notiert werden kann. Der Workshop gibt eine grundlegende Einführung anhand vieler praktischer Beispiele, die zeigen sollen, wie effizient dieses System in der Praxis angewendet werden kann. Teilnehmende Studentinnen und Studenten können zudem eigene Songs mitbringen, die dann ins "Nashville Number System" übertragen werden. Der Workshop ist für Gitarristen, Pianisten, Keyboarder und alle anderen Instrumentalisten und Sänger geeignet, die eine alternative Notation zu den sonst üblichen lead sheets kennen lernen möchten.

Der dänische Gitarrist Nils Tuxen wurde international bekannt als Mitglied der Band "Savage Rose", in der er von 1968-1971 spielte. Als Live- und Studiomusiker arbeitete er in seiner Karriere mit vielen Größen aus Rock, Pop und Jazz zusammen, z.B. Nils-Henning Orsted Pedersen, Peter Herbolzheimer, Gitte Haenning, Texas Lightning, Depeche Mode, Udo Lindenberg, Tina Turner, Toots Thielemanns, Falco, Paul Anka u.v.a.

Datum: 13.1.2011
Zeit: 10.00 – 14.00 Uhr
Ort: Raum 120, Emmichplatz 1

Emu Fränzel (Marketing): Booking, Verträge und Verlagsrecht

Emanuel "Emu" Fränzel kennt das Musikgeschäft von allen Seiten: Als Chef und DJ des Hamburger Soulkitchen Clubs sammelte er Erfahrungen im Bereich Booking und Promotion. 1993 gründete er das Label Soulciety Musik und Unterhaltungs GmbH, das Business-Beratung, Projekt-Management und audiovisuelle Musikproduktion für die Unterhaltungsindustrie umfasst. Als A&R und Marketing-Manager bei Warner Music Germany betreute er nationale und internationale Urban-Künstler wie Massive Töne, Deichkind, Missy Elliott und Sean Paul.

2006-2007 baute Fränzel als freier Produktentwickler und Kreativ-Director die Produktwelt PICOPOP der MCC GmbH New Entertainment Options auf.

Im Workshop lernen die Teilnehmer die Seite des Musik-Business kennen, die normalerweise verborgen bleibt, aber oft über Erfolg oder Misserfolg entscheidet.

Datum: 25.05.2009
Zeit: 11.00 – 18.00 Uhr
Ort: Raum 120, Emmichplatz 1

Hans Mydtskov (Saxophon/Gehörbildung): Ear-Training

Der dänische Saxofonist Hans Mydtskov ist stellvertretender Leiter des Jazz-Bereichs an der Carl Nielsen Academy of Music in Odense. Er ist Spezialist auf dem Gebiet Gehörbildung und Autor des Buches "Fundamental Ear Training and Theory".

Gerade im Jazz ist ein gut geschultes Gehör unerlässlich für die musikalische Interaktion im Ensemble. Während das oft bewunderte absolute Gehör im musikalischen Kontext nur selten von Vorteil ist, erleichtert ein trainiertes relatives Gehör das musiktheoretische Verständnis von Harmonik und Melodik.

Obwohl das Thema Gehörbildung von zentraler Bedeutung für Musiker ist, so fehlt es doch in der Regel an innovativen methodischen Ansätze zur effektiven Gehörbildung. Hier will Hans Mydtskov mit seinem Workshop neue Trainingswege aufzeigen und Denkanstöße geben.

Datum und Zeit: Do., 04.06.2009, 17:00 - 20:00 Uhr
Fr., 05.06.2009, 11:00 - 14:00 Uhr
Ort: Raum 120, Emmichplatz 1

Soulkitchen Cookin' Crew (Stilkunde): Soul und Funk von Ende der 60er bis heute

Die Soulkitchen Cookin' Crew gründete sich unter der musikalischen Leitung von Jonas Schoen als Live-Act für die Hamburger Club-Szene. Das Septett, bestehend aus Jonas Schoen (sax/perc), N.N. (tb), Ben Grayson (keys), Julius Hartog (git), Björn Werra (b), Matthias Trippner (dr) und Robby Geerken (perc), erweckt den "Rare Soul" und Funk-Jazz der 60er- und 70er-Jahre im Stil von Herbie Hancocks Headhunters zu neuem Leben. Als Spezialisten auf diesem Gebiet sehen sie sich insofern, als dass die Bereitschaft sich dem kompromisslosen Groove unterzuordnen keinesfalls zu einem Mangel an Interaktivität führt, welche das umfangreiche Jazz-Genre definiert. Die Musiker schaffen mit ihrer live präsentierten Stilkunde die Fusion aus Musik zum Anhören und Tanzen.

Datum: 15.05.2009
Zeit: 13.00 – 17.00 Uhr
Ort: Tonstudio, Emmichplatz 1

Philipp Haagen (Klavier): Studium - und was dann?

Philipp Haagen ist studierter Pianist und Posaunist. In den Jahren 1989 bis 1999 wurde er mit verschiedenen Projekten sieben Mal Preisträger im Jazzpodium Niedersachsen. Auch um der Unausweichlichkeit zu entgehen, unterrichten zu müssen, wandte Haagen sich bald der Theatermusik zu - z.B. am Thalia Theater Hamburg, Burgtheater Wien und dem Schauspielhaus Hamburg, Hannover und Stuttgart.

Der Workshop beleuchtet die stilistische Vielfalt dieser Musikgattung. Es werden Kompositionstechniken und Spielformen an verschiedenen Instrumenten aufgezeigt. Darüber hinaus thematisiert Haagen aber auch wichtige Aspekte wie:​ Wie kommt man an solche Jobs? Was sind die Vorraussetzungen? Wie sind die Gagen und wie kann man sich besser vermarkten?

Weitere Informationen über Philipp Haagen finden Sie hier.

Datum: 3.2.2009
Zeit: 11.00 – 18.00 Uhr
Ort: Raum 120, Emmichplatz 1

Hilde Kappes (Gesang): Bühnenpräsentation & Selbstdarstellung

Hilde Kappes, studierte Rhythmikerin, hat sich als Mitwirkende und künstlerische Leiterin einer Vielzahl von interdisziplinären Projekten einen breit gefächerten Erfahrungsschatz in den Bereichen Jazzgesang, Theater, Film, Tanz und bildende Kunst angeeignet. Ihre Methode der rhythmisch-musikalischen Stimm- und Körperbildung soll dem Singenden die Möglichkeit offenbaren, die Stimme als flexibles Instrument kennenzulernen und einzusetzen.

In einem zweitägigen Workshop lehrt Hilde Kappes diese Methode durch individuelle, praxisorientierte Anleitung mit wertvollen Tipps für eine natürliche und selbstbewusste Bühnenpräsenz von Sängerinnen und Sängern.


Datum:
01. und 02.11.2006
Zeit: 10.00 – 16.00 Uhr
Ort: Raum 120, Emmichplatz 1

Jonas Schoen & NDR Bigband: Probenmethodik im professionellen Ensemble

Im Rahmen einer Produktion mit der NDR-Bigband lädt Jonas Schoen als Komponist und Leiter zu einer Exkursion zu den Proben nach Hamburg ein. Erarbeitet werden zwei Suiten und einige weitere Stücke des Jonas Schoen Quartetts, die Schoen eigens für die NDR-Bigband arrangiert hat. Der Workshop gibt praktische Einblicke in Probenmethodik, Ensembleleitung und Komposition/Arrangement für Bigband.

Datum: 11. und 14.12.2006
Zeit: 10.00 – 20.00 Uhr
Ort: NDR Hamburg

 

Zuletzt bearbeitet: 31.05.2016

Zum Seitenanfang