Saxofon

Brazil-Workshop mit Alexandre Cunha & Group: "The Brazilian Accent"

Alexandre Cunha (dr), Bruno Coppini (b), Marcelo Valezi (sax), Ana Paula Moreti (voc), Eduardo Gallian (git), Ricardo Cren (kb)

Brasilianische Musik und deren Rhythmen kann man zwar mittlerweile durch eine Vielzahl von Angeboten lernen, doch das spezielle Feel so zu entwickeln, dass man keinen “ausländischen Akzent” mehr bemerkt, und die komplexe Rhythmik gleichzeitig korrekt umzusetzen, ist eine nicht gerade einfache Sache. In diesem Workshop wird zum einen in Gruppensituationen gearbeitet, d.h. Alexandre und seine Band coachen die Teilnehmer so praxisnah wie möglich. Zudem verdeutlichen die einzelnen Instrumentalisten und Sängerin Ana Paula Moretti ihre Rolle in einer Brasilband, verdeutlichen ihre Umgangsweise mit Rhythmen und Melodien und verraten einige ihrer Tricks.

Alexandre Cunha arbeitet seit fast 30 Jahren als professioneller Drummer und entwickelte in dieser Zeit eine ganz eigene Spielweise. So beeinflusste z.B. seine einzigartige Technik, brasilianische Patterns mit einem Fuß auf zwei Pedalen zu spielen, eine komplett neue Generation brasilianischer Schlagzeuger. 2004 begann er, sein Wissen und Können u.a. in der Zeitschrift “Modern Drummer Brazil” weiterzugeben und veröffentlichte eine DVD mit seine Solo-Techniken. Als gefragter Drummer ist er als Sideman und mit seinen eigenen Projekten weltweit unterwegs.

Datum: Di., 22.11.2016
Zeit: 11:00 - 17:00 Uhr
Ort: Tonstudio, Emmichplatz 1

Ensemble-Workshop mit Nik Bärtsch's RONIN

Nik Bärtsch (p, comp), Sha (bcl, as), Thomy Jordi (b), Kaspar Rast (dr)

Nik Bärtsch erklärt sein individuelles, außergewöhnliches Kompositionskonzept und demonstriert dieses mit der gesamten Band. Zudem stehen Groove Circle Übungen, Pattern-Training und die Arbeit an Stücken auf dem Programm (verschiedene Improvisations-Techniken, Modulare Kollektiv Konzepte, Bewusstsein für Interpretation/Improvisation/Komposition). TeilnehmerInnen mit verschiedenen Instrumenten und musikalischen Hintergründen sind willkommen!

Mit dem 2001 gegründeten Zen-Funk Quartett RONIN arbeitet Nik Bärtsch an seiner "Ritual Groove Music" weiter. Zusammen mit Thomy Jordi (Bass), Kaspar Rast (Drums) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette) spielt der Zürcher Komponist und Pianist eine Musik, die einer durchgehenden Ästhetik folgt: mit minimalen Mitteln maximale Wirkung zu erzielen.

Bei aller Vielfältigkeit ihrer Einflüsse lässt diese Musik stets eine eigene Handschrift erkennen. Zwar haben Elemente aus unterschiedlichsten musikalischen Welten in sie Eingang gefunden – von Funk über neue Klassik bis zu Klänge der japanischen Ritualmusik – doch diese Formen werden nicht postmodern nebeneinander gestellt oder zitiert, sondern verschmelzen zu einem neuen Stil. Das Ergebnis ist eine groovende, klanglich und rhythmisch hochdifferenzierte Musik, zusammengesetzt aus wenigen Phrasen und Motiven, die immer wieder neu und abwechslungsreich kombiniert und überlagert werden.

RONIN schafft so eine Ästhetik, die auf allen Ebenen musikalischer Äußerung durchgehalten ist. Komposition, Phrasierung, Klanggestaltung, Musizierhaltung und Stückdramaturgie bilden gemeinsam ein Ganzes, dessen sämtliche Teile aufeinander bezogen sind.

Datum: Do., 06.10.2016
Zeit: 12:00 - 18:00 Uhr
Ort: Tonstudio, Emmichplatz 1

Trio-Workshop mit dem Diego Piñera Trio

Diego Piñera (dr), Donny McCaslin (sax), Phil Donkin (kb)

Der deutsch-südamerikanische Schlagzeuger Diego Piñera wuchs in Montevideo (Uruguay) auf und lebt seit 2001 in Berlin. Er studierte Schlagzeug am Berklee College of Music (USA), an der University of Music in Havanna (Cuba) und an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. Er erhielt Unterricht mit Danilo Perez, Bob Moses, Jose Luis Quintana „Changuito“ und Kenwood Denard. 2014 hat er die Jazzthing Nextgeneration Series „Strange Ways“ aufgenommen und wurde für den ECHO 2015 nominiert, in der Kategorie „Bester Instrumentalist des Jahres".
Als Sideman spielte er mit Musikern wie Jerry Bergonzi, Danilo Perez, Hans Glawischnig, Dan Tepfer, Alex Sipiagin, Miguel Zenon, Wilson de Oliveira, Tony Lakatos, Nene Vazquez, Joe Gallardo, Katja Riemann, Nils Wogram, Leon Gurvitch und Paul Brody. Seinen Kompositionen hört man eine neue ungewöhnliche Herangehensweise an den Latin Jazz an. Mal rückt er diesen nah an den Pop und Modern Jazz heran, mal konzentriert er sich auf die ursprüngliche, vielschichtige Rhythmik dieser Improvisationsmusik. Trotzdem ist Piñera’s Spiel stets verhaftet in der lateinamerikanischen Musiktradition.

Der Tenorsaxofonist Donny McCaslin spielte u.a. in den Big Bands von Gil Evans und Maria Schneider, elf Alben hat er unter eigenem Namen aufgenommen. Für seine Performanz auf dem Album „Concert in the Garden“ wurde er für den Grammy nominiert, in der Kategorie „Best Jazz Instrumental Solo”.

Der Brite Phil Donkin zählt derzeit zu den besten europäischen Kontrabassisten. Zunächst in der britischen Musikszene aktiv, zog er 2010 nach New York und arbeitete u.a. mit Ben Monder, Kevin Hays, Adam Rogers, Mark Turner, Seamus Blake, Steve Cardenas, Bruce Barth und Edward Simon zusammen.

Das neueste CD-Projekt des Diego Piñera Trios erscheint im März 2016: „My picture“.

Datum: Mo., 9.05.2016
Zeit: 10:00 - 17:00 Uhr
Ort: Tonstudio, Emmichplatz 1

Bandworkshop mit Fly Magic

Timo Vollbrecht (sax, kl, Effekte), Keisuke Matsuno (git, Effekte), Sam Anning (b), Sebastian Merk (dr)
Thema: The Big Picture

Ziel des Workshops ist das Erkennen der Chancen, als Jazzmusiker in einer globalisierten, verknüpften und hoch diversen Welt zu arbeiten und vor diesem Hintergrund eine künstlerische Identität zu entwicklen. Timo Vollbrechts Quartett Fly Magic verbindet Einflüsse aus Jazz, Post-Rock, Minimalism, Song-Formen, Klassik und Experimentellem. Vollbrecht stellte bewusst eine Gruppe mit unterschiedlichen Nationalitäten und kulturellen Herkünften zusammenen (D, Austalien, Japan und USA).

Timo Vollbrecht wird vom Deutschen Konsulat als eine der wichtigsten Stimmen des aufstrebenden deutschen Jazz bezeichnet. Beliebt für seinen warmen Sound, veröffentlichte der Saxofonist und Komponist sieben Alben und erhielt zahlreiche Preise. Er spielte mit Branford Marsalis im Village Vanguard, mit Kenny Werner, Randy Brecker, Joe Lovano, Calos Bica und Pop-Ikone Robbie Williams. Mit einem Flubright-Stipendium ausgezeichnet, studierte der gebürtige Niedersachse am Jazz Institut der UdK in Berlin sowie an der New York University Saxofon und Komposition. Er ist Dozent und PhD an der NYU.
Keisuke Matsuno ist ein Sound Artist. Der aus Berlin stammende Sohn japanischer Eltern studierte Gitarre an den Musikhochschulen in Weimar, Luzern und New York und hat sich in der internationalen Musikszene durch sein Talent für die Kreation vo Klanglandschaften einen Namen gemacht. Er ist Mitglied in Jim Blacks neuer Band "Smash and Grab", spielte mit Dave Liebmann, Chris Cheek, Till Brönner und gab 2011 sein Debüt in der Carnegie Hall.
Sam Anning ist einer der führenden Jazzmusiker Australiens und gehört zu den gefragtesten Bassisten New Yorks und ist regelmäßig in Deutschland und Europa auf Tournee. Er gewann den 2008 Bell Awards for Young Jazz Musician of the Year und den 2010 Bell Award for Classical Jazz Album of the Year. Internationale Konzertreisen beinhalteten Zusammenarbeiten mit Joe Lovano, Charlie Haden, Ari Honig und Sheila Jordon.
Prof. Sebastian Merk gehört zu den führenden Schlagzeugern Deutschlands und ist Professor an der Musikhochschule in Dresden. Er arbeitete mit Johannes Enders, Kurt Rosenwinkel, Lee Konitz, Spaniol4, Bartmes und Sebastian Studnitzky zusammen.

Datum: Do., 28.04.2016
Zeit: 10:00 - 17:00 Uhr
Ort: Tonstudio, Emmichplatz 1

Band-Workshop mit dem Holger Scheidt Quintett

Holger Scheidt (kb), Rich Perry (sax), Florian Menzel (tp), Benedikt Jahnel (p), Anthony Pinciotti (dr)
Thema: Spannungsbögen in der formbasierten Improvisation

Schon in ganz jungen Jahren begann der 1979 in Würzburg geborene Kontrabassist Holger Scheidt sich in der internationalen Szene zu bewegen. Während seiner vergangenen zehn Jahre künstlerischen Schaffens in Spanien, Frankreich und den USA entstanden zwei Alben, die jeweils für sich die gesammelten Eindrücke der verschiedenen Szenen und Orte hörbar abbilden. Die Süddeutsche Zeitung sah 2011 darin „eine Hommage an den Weltgeist des Jazz“, die spanische Tageszeitung La Vanguardia fand „preziöse Kompositionen von klarer Struktur und kompromisslos kontemporärem Klang“ und die Fachzeitschrift Jazzpodium titelte: „Moderner Jazz vom Allerfeinsten“. Auf diese beiden Werke („Half a Year in Half an Hour“ und „Flights Falls“, Konnex Records 2008 und 2011) folgt nun eine kreative Rückbesinnung auf seine Anfänge als Komponist und eine Hommage an die New Yorker Quintetts Anfang der 60er Jahre. Unter dem Titel Holger Scheidt Group „Tides of Live“ gelang so mit dem renommierten Münchener Label ENJA eine bemerkenswerte Veröffentlichung.

Für die aktuelle Besetzung des Quintetts konnte Holger mit Rich Perry, Florian Menzel, Benedikt Jahnel und Anthony Pinciotti vier großartige Musiker gewinnen. Rich Perry spielte viele Jahre im Thad Jones /Mel Lewis Orchestra und dem Vanguard Jazz Orchestra. Große Bekanntheit erreichte er durch seine kontinuierliche Arbeit mit Maria Schneider. Florian Menzel hat trotz seines noch jungen Alters bereits mit allen wichtigen Bigbands in Deutschland gespielt und sich darüber hinaus auch einen Namen als Filmkomponist gemacht. Benedikt Jahnel studierte in New York und Berlin und zählt zu den vielversprechendsten Pianisten der jungen Generation. Seine letzte Trio CD erschien beim Münchner Label ECM. Der New Yorker Drummer Anthony Pinciotti wird für seinen innovativen Stil geschätzt und arbeitete bereits mit Größen wie James Moody, John Abercrombie, Randy Brecker, Kenny Werner, John Patitucci, Gary Bartz, Jeremy Steig, Kenny Barron und Sheila Jordan zusammen.

Datum: Do., 22.10.2015
Zeit: 12:00 - 18:00 Uhr
Ort: Tonstudio, Emmichplatz 1

Saxofon-Workshop mit Hugo Read

Hugo Read erhielt als Kind Klavierunterricht und Querflöte, bevor er sich dem Altsaxophon zuwandte. Er studierte an der Hochschule für Musik Köln und legte sein Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Er tourte dann mit Kenny Wheeler, Uli Beckerhoff und Rainer Brüninghaus. Im Trio mit Andy Lumpp und Michael Küttner ging er in Afrika und Südeuropa auf Tournee und spielte mehrere Alben ein. Seit 1979 ist er als Interpret neuer Musik an Uraufführungen, Konzerten und Einspielungen von Werken von Karlheinz Stockhausen beteiligt. Ende der 1980er arbeitete er mit Andreas Willers, Gabriele Hasler und Jörn Schipper. In den 1990er Jahren legte er die CD „Songs of a Wayfarer“ (1992) vor, spielte mit Pianist Peter Degenhardt Klassiker der Neuen Musik ein und bildete mit Heiri Känzig, Matthieu Michel bzw. Claus Stötter und Thomas Cremer die Gruppe Axis. Weiterhin arbeitete er mit Manfred Schoof, Christoph Spendel, Peter Herborn, Wolf Mayer, dem „Ensemble Modern“ und seit 1996 auch mit dem Schweizer Pianisten Thierry Lang zusammen. Er ist weiterhin Mitglied von Manfred Bründls Silent Bass, von Stephan Schmolcks Back & Forth und von Electric Bundle. Als Komponist arbeitete Read für die WDR Big Band Köln, aber auch andere Rundfunkanstalten und für forum 20 Düsseldorf. Seine Kompositionen „Neue Stücke für Jazzensemble“ und „Sechs Stücke für zwei Saxophone und Klavier“ fanden weite Verbreitung. Read erhielt 1981 den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für Musik und ist seit 1991 Professor für Saxophon und Ensembleleitung an der Folkwang Universität Essen.

Im Workshop liegt der Schwerpunkt auf dem Saxofon im Bandkontext. Hierfür wird eine Rhythmusgruppe zur Verfügung stehen, um die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu begleiten.

Datum: Do., 04.06.2015
Zeit: 10:00 - 16:00 Uhr
Ort: Tonstudio, Emmichplatz 1

Ensemble-Workshop mit PAPANOSH (F)

Quentn Ghomari (tp, tb), Raphaël Quenehen (sax), Jérémie Piazza (dr), Thibault Cellier (b), Boris Boublil (p)

Ihre Musik sei „wie ein Haus mit offener Tür und offenen Fenstern“, schreiben die fünf Musiker von Papanosh in ihrer Bandbeschreibung und durch diese entriegelten Fenster und Türen kommt dann auch einiges herein, vom New Yorker Underground-Jazz über den von John Luries Lounge Lizards augenzwinkernd betriebenen Fake Jazz der achtziger Jahre bis zu Anleihen aus der okzitanischen Volksmusiktradition. Diese Quintett, das dem in Rouen verorteten Künstler- und Musikerkollektiv Vibrants Défricheurs angehört, quietscht, schrammelt, swingt, schreitet gemächlich dahin oder dreht sich auch schon mal im ¾-Takt. Diese Combo kann deshalb wie eine Funeral Band, ein traditionelles Jazzorchester oder eine schräge Free-Jazz-Combo klingen – und hat dabei einfach nur sehr viel Spaß.

Am Abend des Workshops tritt die Gruppe um 19.30 Uhr in der „Kapelle der Künste“ in Hannover-Bothfeld auf. Die Workshop-Teilnehmer sind dort nicht nur als Zuhörer herzlich eingeladen, sondern auch zum spontanen Mitspielen mit der Band!!!

Datum: Mi., 22.04.2015
Zeit: 11:00 - 16:00 Uhr
Ort: Tonstudio, Emmichplatz 1

Saxofon-Masterclass mit Andy Middleton

Andy Middleton studierte an der University of Rochester, N.Y. und an der University of Miami, Florida. Als Komponist und Arrangeur schuf er zahlreiche Werke für Jazzensembles von Quartett bis Big Band und andere Kammermusikwerke.

Er erhielt einen ersten Preis als bester Solist/bester Arrangeur beim 13. Europ'Jazz Contest in Belgien, 1991 und ist Autor diverser Publikationen in Jazzfachzeitschriften. Als Instrumentalist, Dirigent, Komponist und Arrangeur absolvierte er Auftritte und Tourneen in Europa, USA und Canada u.a. mit Schneider, Lionel Hampton, Bob Mintzer Big Band und Randy Brecker. Andy unterrichtete bereits an mehreren Universitäten in den USA und ist seit 2006 am Konservatorium Wien tätig. 

Datum: Fr., 09.05.2014
Zeit: 10.00 – 14.00 Uhr
Ort: Raum 215, Emmichplatz 1

Yellowjackets - Bob Mintzer (sax), Russell Ferrante (keys), William Kennedy (dr), Felix Pastorius (b): Band-Workshop

Mal elektronisch, mal akustisch orientiert, instrumental oder mit Gesang, im Quartett oder mit Gastmusikern – mit den Yellowjackets ist es in 32 Jahren nie langweilig geworden, die Band präsentiert sich immer wieder neu. Egal, ob das Quartett gerade den Narren an R&B, Blues, Pop, afro-kubanischer oder sonstiger Worldmusic gefressen haben, überraschende, elegante und geschmacksichere Kompositionen und Arrangements sind garantiert.

In diesem Jahr hat das Quartett sein 22. Album veröffentlicht und dieses markiert einen einschneidenden Wandel in der Bandgeschichte: „A Rise in the Road“, so der Titel des Werks, ist auch der Einstand für ein neues Bandmitglied: Felix Pastorius, Sohn des legendären Bassisten Jaco Pastorius, übernimmt nun offiziell die Bassistenstelle von Jimmy Haslip.

Weitere Infos auf ihrer Website: www.yellowjackets.com

Datum: 24.10.2013
Zeit: 10.00 – 16.30 Uhr
Ort: Tonstudio, Emmichplatz 1

Saxofon-Workshop mit Hayden Chisholm

Hayden Chisholm wuchs in Neuseeland auf. Er studierte in der Schweiz, Griechenland, Indien, Jugoslawien, Japan und schließlich in Köln, u.a. bei Frank Gratkowski. Hier wurde er in den 1990er Jahren durch seine Zusammenarbeit u.a. mit Nils Wograms Root 70 bekannt, die bis in die Gegenwart anhält. Seit 1995 unternahm er Konzerttourneen durch Indien, Europa, Afrika und Lateinamerika, unter anderem mit John Taylor.

Seit 2002 arbeitet Chisholm mit der Aktionskünstlerin Rebecca Horn zusammen, für deren Installationen er die Musik komponierte. Er arbeitet mit Marcus Schmickler im Projekt „Amazing Daze“ zusammen und bildet mit Gareth Lubbe und Claudio Bohórquez das Improvisationstrio „DOHA“. 1996 veröffentlichte er sein Debütalbum „Circe“. Außerdem wirkte er als Saxophonist, Klarinettist und mitunter auch Keyboarder an Alben von Sebastian Gramss' „Underkarl“, Antonis Anissegos, David Sylvian, Burnt Friedman, Jaki Liebezeit und anderen mit. Chisholm wirkte als Protagonist im Dokumentarfilm „Sound of Heimat - Deutschland singt“ (2012) von Arne Birkenstock und Jan Tengeler mit. 2013 wurde ihm aufgrund seiner „einzigartigen Klangästhetik“ der SWR-Jazzpreis verliehen.

Hayden nennt seinen Workshop “The G-String of Pythagoras”. Das Ziel soll das Erlangen einer praktischen Grundlage beim Beherrschen von Obertönen und harmonischen Proportionen sein, um besser am eigenen Sound arbeiten zu können und letztendlich alle Bereiche der eigenen Musik dadurch zu stärken.

Weitere Infos auf seiner Website: www.haydenchisholm.net

Datum: 04.06.2013
Zeit: 11.00 – 17.00 Uhr
Ort: Tonstudio, Emmichplatz 1

Alex Hofmann: Live-Electronics-Workshop

Alex Hofmann (Dipl.-Musikl.) studierte bis 2007 Musikerziehung mit Hauptfach Saxophon an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Studienschwerpunkte waren Computer-Musik, Live-Electronics und Improvisation sowie das Programmieren und Experimentieren mit interaktiven Musiksystemen am Elektronischen Studio (Incontri). Anschließend (2008-2011) arbeitet er als Sounddesigner und Audioprogrammierer (u.a. Native Instruments) und engagiert sich in der SuperCollider und CSound Community. In Zusammenarbeit mit Joachim Heinz entstand 2009 das Projekt "Zur Verbesserung der Lehre von elektronischer Komposition und Computer Musik", dessen Ergebnisse u.a. das CSound Floss Manual, Video-Tutorials zur Musikprogrammierung sowie die Planung und Durchführung der ersten CSound Konferenz sind. Seit Sept. 2011 ist Alex Hofmann PhD-Student an der MDW und Mitarbeiter am IWK im Rahmen des Forschungsprojektes "Measurement & Analysis of finger forces in clarinet playing".

Im Mittelpunkt des Workshops wird das Thema "Live-Electronics und Sounddesign mit OpenSource Software" stehen.

Datum: 1.7.2013
Zeit: 10.00 – 14.00 Uhr
Ort: Studio, Weidendamm 8

Christian Weidner (Saxofon): Saxofon-Workshop

Christian Weidner studierte Saxofon in Hamburg, Stockholm und Berlin. Seine Lehrer waren u.a. John Ruocco, Joakim Milder, Kamalesh Maitra, Charlie Mariano und Kenny Werner. Als Bandleader sind seine aktuellen Projekte das "Christian Weidner Quartett" mit Colin Vallon (p), Henning Sieverts (b) und Samuel Rohrer (dr), das "Weidner Palesano Schröteler Trio" with Antonio Palesano (p) und Daniel Schröteler (dr) und die Formation "Royce" mit Simon Stockhausen (electr). Als Saxofonist in den Bands von Albert Mangelsdorff oder Gunter Hampel spielte er Konzerte und Festivals in Europa, Südostasien und Nordamerika und nahm zahlreiche CDs auf.

Schwerpunkte des Workshops sind die Stimulation der Wahrnehmung von Körperbewegungen, musikalisches Material und Ausdruck, Verfeinerung von Bewegungsgefühl und musikalischem Hören, Denken und Fühlen, Impulse für das Üben am Instrument, Impulse für Komposition und Improvisation.

Weitere Infos zu Christian Weidner: www.christianweidner.de

Datum: 8.6.2012
Zeit: 11.00 – 17.00 Uhr
Ort: Tonstudio, Emmichplatz 1

FLY (Jazz-Trio): Mark Turner (sax), Larry Grenadier (b), Jeff Ballard (dr)

Mark Turner wuchs in Kalifornien auf; während seiner Schulzeit spielte er Klarinette, später wechselte er zum Saxophon. Er begann ein Studium der bildenden Künste an der Long Beach State, wechselte dann aber zum Berklee College of Music, wo er das Studium 1990 abschloss. Er zog dann nach New York, wo er unter anderem mit Kurt Rosenwinkel arbeitete, mit dem er schon während seiner Studienjahre gespielt hatte, außerdem mit James Moody, Jimmy Smith, Tana Reid, Ryan Kisor, Jonny King, Leon Parker und Joshua Redman. 1994 veröffentlichte er sein erstes Album als Bandleader, weitere folgten. Musikalisch steht er in den Traditionen von John Coltrane und Warne Marsh. 2009 erschien auf dem ECM-Label das Album Sky & Country, das er mit seinem Trio Fly, bestehend aus dem Bassisten Larry Grenadier und dem Schlagzeuger Jeff Ballard, eingespielt hat.

Larry Grenadier spielte ab dem Alter von 11 Jahren Bass (Bassgitarre, später Kontrabass) und studierte englische Literatur an der Stanford University (Abschluss 1989), war aber daneben schon seit seiner College Zeit in San Francisco als Jazzmusiker aktiv. 1990 zog er von San Francisco nach Boston und war etwa ein Jahr Mitglied der Band von Gary Burton, mit dem er auch in Europa tourte. Danach zog er nach New York, wo er ab 1995 Mitglied des Trios von Brad Mehldau (mit dem Schlagzeuger Jorge Rossy) war. Außerdem war er ab 1997 mit dem Schlagzeuger Bill Stewart Mitglied des Trios von Pat Metheny (mit dem er zuerst 1996 in Japan spielte, Album Trio 99/00). Er tritt mit eigener Band FLY auf (ihre erste Aufnahme FLY erschien 2004 bei Savoy), der der Schlagzeuger Jeff Ballard und der Tenorsaxophonist Mark Turner angehören. Grenadier spielte außerdem u.a. mit Joshua Redman (Album Timeless Tales), den er noch aus seiner Bostoner Zeit kannte, mit Joe Henderson (schon Mitte der 1980er Jahre in San Francisco und auf Europa-Tour in den 1990er Jahren), Larry Goldings (im Trio mit Paul Motian, Awareness 1996), Charles Lloyd (auf dessen Album The Water is Wide 2000), John Scofield (auf weltweiter Tournee 1997 mit Bill Stewart und Seamus Blake), Kurt Rosenwinkel, Steve Cardenas, Torsten de Winkel, Don Braden, Betty Carter, Danilo Perez, Tom Harrell. Grenadier ist seit 1997 mit der Singer-Songwriterin Rebecca Martin verheiratet, auf deren Soloalben er auch mitwirkte.

Jeff Ballard, der bereits als Kind die Jazzplatten seines Vaters hörte, studierte Musiktheorie am örtlichen Cabrillo Community College, besuchte Trainingslager von Jamey Aebersold und begann in kleinen Bands zu spielen. 1986 zog er nach San Francisco, wo er mit Trompeter Ray Brown, Smith Dobson und Harvey Wainapel arbeitete. Dann wurde er 1988 Mitglied der Band von Ray Charles, bei dem er 3 Jahre blieb. 1990 ging er nach New York City, wo er mit Musikern wie Buddy Montgomery, Lou Donaldson, Eddie Harris, Herman Foster, Kurt Rosenwinkel, Avishai Cohen, Guillermo Klein oder Ben Allison (Medicine Wheel, 1998) auftrat. Seit 1999 kam es zur Zusammenarbeit mit Chick Corea in verschiedenen Projekten. Auch tourte er mit Gary Burton und mit Pat Metheny. Weiterhin gehört er zum Trio von Brad Mehldau, der Elastic Band von Joshua Redman und bildet mit Mark Turner und Larry Grenadier das Trio Fly.

Weitere Infos zu "FLY": www.flytrio.com

Datum: 19.04.2012
Zeit: 11.30 – 16.00 Uhr
Ort: Tonstudio, Emmichplatz 1

Hyperactive Kid (Trio): Ensemble-Workshop

Hyperactive Kid sind drei Musiker aus Berlin: Philipp Gropper am Tenorsaxophon, Ronny Graupe an der siebensaitigen Gitarre und Christian Lillinger am Schlagzeug. Die Musiker verzichten auf ein Bassinstrument und gehen somit einen unkonventionellen Weg innerhalb der modernen Musik. Seit 2003 verschmelzen sie so Jazz mit Rock, Drum & Bass und Neuer Musik. Themen und Improvisationen verbinden sich zu einem malerisch, kraftvollem Spiel. Es gibt keine Rhythmusgruppe und keine Solisten. Alle sind alles. Urplötzlich werden Stimmungen über Bord geworfen und ebenso überraschend wieder zurück ins Boot geholt.

"Diese drei Musiker spielen auf höchstem Niveau des Jazz. Alle ausgestattet mit großer Musikalität und Instrumentenbehandlung und einer Vision vom Sound, von Komposition und Improvisation. Das ist Musik von heute. Der Zuhörer lässt sich auf eine Reise ins eigene Innere ein, weil eben jene jungen Musiker eine Tiefe haben. Also unbedingt mehrmals hören, man entdeckt immer wieder neue Zusammenhänge, Musik für Bauch und Geist." (Joachim Kühn)

Im Workshop wird die Band ihre Konzepte von freiem Spiel vorstellen.

Weitere Infos zu "Hyperactive Kid": www.hyperactivekid.de

Datum: 27.04.2012
Zeit: 11.00 – 17.00 Uhr
Ort: Tonstudio, Emmichplatz 1

Silke Eberhard (Ensemble-Workshop): „The music of Ornette Coleman”

„Wenn wir zusammenkamen, war die interessanteste Frage immer: Was spielt man, wenn man das Thema gespielt hat, wenn man sonst nichts hat, woran man sich festhalten kann?“ (Ornette Coleman)

In diesem Workshop werden frühe Werke des Colemann Quartetts in der Besetzung mit Don Cherry, Charlie Haden und Billy Higgins erarbeitet. Die Original-Interpretationen sind zunächst Ausgangspunkt und werden für die vorhandene Besetzung adaptiert.

Die Herangehensweise des Quartetts an die Kompositionen und das damit verbundene Improvisationskonzept wird beleuchtet. Nicht die Struktur des Themas der Komposition soll die Form schaffen, sondern die Improvisation schafft die Form! Dabei wird mit Gestaltungsmitteln wie Motivik/Repetitionen, Metrische Öffnung und Tempowechsel, Polytonalität und Intervallik, Sound, Improvisation mit tonalen Zentren sowie Kollektivimprovisation gearbeitet.

Silke Eberhard studierte an der „Musikhochschule Hanns Eisler“ in Berlin, bei David Liebman in den USA und am „Banff Centre of the Arts“ in Kanada. 2004/05 war sie als Gastprofessorin an der „Ponitificia Universidad Javeriana de Bogotá“ (Kolumbien) tätig. Mit ihren Projekten ist sie bei vielen wichtigen Festivals weltweit aufgetreten und wurde mit diversen Jazzpreisen und Stipendien für ihre Arbeit geehrt.

Datum: 16. und 23.05.2011
Zeit: 13.00 – 19.00 Uhr
Ort: Tonstudio, Emmichplatz 1

Felix Wahnschaffe (Band-Workshop & Saxofon-Masterclass)

Felix Wahnschaffe wurde 1964 in Berlin geboren und studierte an der HDK bei David Friedman, Siggi Busch und Dave Liebman. Er arbeitete u.a. mit Ronnie Bourrage, Miroslav Vitous, John Tchicai, Alex v. Schlippenbach, Sam Rivers, Aki Takase, Simon Nabatov, Matthias Schubert, Ed Schuller, John Betsch und Steve Lacy. 1997 erhielt er ein Kompositionsstipendium in New York.
 Er leitet diverse Ensembles, für die er die Musik komponiert, u.a. "Das Rosa Rauschen" mit John Schröder (git), Oliver Potratz (b), Eric Schaefer (dr), in der auf hohem Niveau kammermusikalisch-zeitgenössischer Jazz auf polyphoner Basis gespielt wird.

In der Saxofon-Masterclass wird Felix Wahnschaffe über seine Erfahrungen mit Vintage Instrumenten, Sound, Repertoire und persönlichen Ausdruck sprechen.

Beim Band-Workshop erarbeitet er seine eigenen Soul- und Funk-Komposition mit den Teilnehmern. Der Umgang mit groove-orientierter Musik, teilweise in Kombination mit ungeraden Metren, sowie die Anpassung an ein bestimmtes Idiom, ohne die Originalität zu verlieren, sind einige der inhaltlichen Schwerpunkte.

Ab 21.30 Uhr wird Felix Wahnschaffe die Jam-Session im „Gig“ in Hannover-Linden eröffnen!

Datum: 16.06.2011
Zeit: 10.00 – 12.00 Uhr (Masterclass) sowie 14:00 – 18.00 Uhr (Band-Workshop)
Ort: Tonstudio, Emmichplatz 1

"Fun Horns" (Jazz Brassensemble): Volker Schlott, Falk Breitkreuz, Jörg Huke, Rainer Brennecke

Die "Fun Horns" gründeten sich 1986 in Ost-Berlin als professioneller Bläsersatz für Studioproduktionen. Schon bald entstand die Idee, ohne jegliche Begleitung zu spielen und ein eigenständiges Konzertprogramm zu entwickeln. Nach einem ersten Auftritt bei der "Jazz-Bühne-Berlin 88" folgten Einladungen zu vielen internationalen Festivals.

Mit dem Ideal, vier unterschiedliche Vorstellungen vier gleichberechtigter Musiker zu vereinen, haben Volker Schlott (Sax, Flöte), Falk Breitkreuz (Sax, Flöte), Jörg Huke (Posaune) und Rainer Brennecke (Trompete, Fügelhorn) eine eigenständige "Sprache" entwickelt, mit der sie ihren Spass an der Musik ausdrücken und auf das Publikum übertragen wollen.

Datum: 29.10.2010
Zeit: 14.00 – 18.00 Uhr
Ort: Tonstudio, Emmichplatz 1

Dave Liebman Group (Jazz Quartett)

Schon fast 20 Jahre besteht mittlerweile die Dave Liebman Group, deren musikalische Entwicklung in dieser Zeit zu einem ungewöhnlich breiten Spektrum zeitgenössischer Stile, von Bebop bis Free Jazz, Fusion und Brazilian geführt hat. So entstanden ein Dutzend CDs mit Eigenkompositionen, aber auch mit Arien von Puccini oder Stücken von Miles Davis und John Coltrane. Im Zentrum der aktuellen CD "Turnaround" (ausgezeichnet mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik) steht die Musik von Ornette Coleman. Auf ihren Reisen rund um die Welt kombinieren die vier Musiker oftmals Konzerte mit Workshops und Meisterkursen. Dave Liebman ist zudem Gründer und künstlerischer Leiter der "International Association of Schools of Jazz".

Dave Liebman (sax), Vic Juris (git), Tony Marino (b), Marko Marcinko (dr)

Datum: 8.12.2010
Zeit: 17.00 – 22.00 Uhr
Ort: Tonstudio, Emmichplatz 1

Bob Mintzer, Olaf Polziehn, John Riley & Ingmar Heller (Jazz Quartett): Bandworkshop & Instrumental Masterclasses

Bob Mintzer gehört zu den bekanntesten amerikanischen Jazzmusikern unserer Zeit. Der Saxofonist, Bass-Klarinettist, Komponist und Arrangeur ist er bekannt für seine mit dem Grammy Award ausgezeichnete Bob Mintzer Bigband sowie seine Arbeiten als Mitglied der Fusion-Band "Yellowjackets". Neben seinen musikalischen Projekten arbeitet Mintzer als Dozent u.a. an der University of South California in Los Angeles und gibt jährlich ca. 20 Workshops auf der ganzen Welt.

Zusammen mit dem deutschen Pianisten Olaf Polziehn (Professor für Jazzpiano an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz), Ingmar Heller (Bassist der NDR-Bigband) und dem amerikanischen Schlagzeuger John Riley (bekannt für seine Lehrwerke und die Zusammenarbeit mit Stan Getz, Miles Davis uvm.) findet der Workshop im Jazzclub Hannover Linden statt.

Am 17.01.2011 gibt Bob Mintzer ab 17 Uhr eine Instrumental-Masterclass. Am 18.01.2011 finden ein Bandworkshop sowie die Instrumental-Masterclasses mit Olaf Polziehn, Ingmar Heller und John Riley statt.

Datum: 17. und 18.01.2011
Zeit: 17.00 – 20.00 Uhr
Ort: Jazz Club, Am Lindener Berge 38

Lee Konitz, Thomas Rückert, Henning Gailing (Jazz Trio)

Lee Konitz, amerikanischer Jazz-Komponist und Altsaxofonist, kam 1927 in Chicago zur Welt. Er zählt zu den treibenden Kräften des Cool Jazz und war darüber hinaus auch in Bebop- und Avant-Garde-Formationen erfolgreich. Obwohl in den 40er Jahren Charlie Parker das Vorbild für viele Altsaxofonisten war, blieb Konitz als einer von wenigen seinem eigenen, unverwechselbaren Sound treu.

Konitz' Spiel ist geprägt von der Schule des Pianisten Lennie Tristano. Er improvisiert lange, melodische Linien mit rhythmisch ungewöhnlichen Akzenten, ungeraden Notengruppierungen und Überlagerungen. Paul Desmond und besonders Art Pepper wurden von Konitz beeinflusst.

Lee Konitz Verbindung zur Cool Jazz Bewegung der 1940er and 50er Jahre führte zur Zusammenarbeit mit Miles Davis bei dessen legendären Birth of the Cool Sessions. Auch seine Arbeiten mit Lennie Tristano stammen aus dieser Zeit. Während seiner langen Karriere hat Konitz mit Musikern vieler Jazz-Genres gespielt.

Datum: 03.11.2010
Zeit: 15.00 – 17.00 Uhr
Ort: Jazz Club, Am Lindener Berg 38

Roger Hanschel (Saxofon/Ensemble): Zeitgenössische Spieltechniken auf dem Saxofon und Kollektivimprovisation

Datum: 14.05.2010
Zeit: 11.00 – 16.00 Uhr
Ort: Raum 120, Emmichplatz 1

Kevin Mahogany, Tony Lakatos, Thomas Rückert, Henning Gailing, Rick Hollander (Ensemble): The Coltrane / Hartman Fantasy

Datum: 20.04.2010
Zeit: 16.00 – 20.00 Uhr
Ort: Tonstudio, Emmichplatz 1

Donny McCaslin Trio (Ensemble): Das Trio ohne Harmonieinstrument

Das Donnie McCaslin Trio verbindet drei hochkarätige Musiker aus der New Yorker Jazz-Szene: Donny McCaslin wurde von Downbeat mehrfach zum "Rising Star Tenor Saxophone" gewählt. Er spielte mit Gary Burton, Dave Douglas und Maria Schneider sowie als Nachfolger Michael Breckers bei Steps Ahead.

Bassist Scott Colley hat mit Bandleadern wie Jim Hall, Andrew Hill und Herbie Hancock gearbeitet. Downbeat wählte ihn 2009 in die "Top 10" der Bassisten.

Antonio Sanchez gehört zu den prominentesten Jazz-Schlagzeugern weltweit. Mit Danilo Perez setzte er Latin-Jazz-Maßstäbe, durch zwei Grammys und die Arbeit mit Pat Metheny und Chick Corea wurde er zum Weltstar.

Datum: 13.10.2009
Zeit: 11.00 – 17.00 Uhr
Ort: Jazz Club, Am Lindener Berge 38

Soulkitchen Cookin' Crew (Stilkunde): Soul und Funk von Ende der 60er bis heute

Die Soulkitchen Cookin' Crew gründete sich unter der musikalischen Leitung von Jonas Schoen als Live-Act für die Hamburger Club-Szene. Das Septett, bestehend aus Jonas Schoen (sax/perc), N.N. (tb), Ben Grayson (keys), Julius Hartog (git), Björn Werra (b), Matthias Trippner (dr) und Robby Geerken (perc), erweckt den "Rare Soul" und Funk-Jazz der 60er- und 70er-Jahre im Stil von Herbie Hancocks Headhunters zu neuem Leben. Als Spezialisten auf diesem Gebiet sehen sie sich insofern, als dass die Bereitschaft sich dem kompromisslosen Groove unterzuordnen keinesfalls zu einem Mangel an Interaktivität führt, welche das umfangreiche Jazz-Genre definiert. Die Musiker schaffen mit ihrer live präsentierten Stilkunde die Fusion aus Musik zum Anhören und Tanzen.

Datum: 15.05.2009
Zeit: 13.00 – 17.00 Uhr
Ort: Tonstudio, Emmichplatz 1

Nils Wogram & Root 70 (Komposition): Advanced Rhythm Concepts

Root 70, bestehend aus Nils Wogram (Posaune), Hayden Chisholm (Saxofon), Matt Penman (Bass) und Jochen Rückert (Schlagzeug), ist eine jener Gruppen, denen man jetzt schon Legendenstatus für spätere Zeiten prophezeien darf. Durch die verschiedenen Einflüsse der Musiker ist ihre Musik eine homogene Fusion aus Jazz, Folklore, Neuer Musik und aktuellen Strömungen wie Drum'n'Bass. In einer Einführung am Vormittag stellen Root 70 ihre Musik und ihr Bandkonzept vor. Nachmittags folgen instrumentale Masterclasses und abschließend eine Band-Masterclass. Die Workshop-Teilnehmer sollen aktiv in die Bandimprovisation integriert werden, um das Spiel in ungewöhnlichen Metren, Harmonien und Formen zu trainieren.

Datum: 16.11.2008
Zeit: 10.30 – 18.00 Uhr
Ort: Tonstudio, Emmichplatz 1

Manfred Bründl & Silent Bass: Arbeit mit komplexer Rhythmik und Metrik

Das Quartett "Silent Bass" um den Kontrabassisten und Komponisten Manfred Bründl erhielt bereits mit seinem Debüt-Album "Respect" international große Anerkennung. Ende 2007 spielten Manfred Bründl (Bass), Hugo Read (Saxofone), Achim Kaufmann (Klavier) und Jonas Burgwinkel (Schlagzeug) ihr neues Album "Crosshatched" ein - eine jazzmusikalische Reise von Pompeji bis hin zu den sonoren Klängen Estlands.

Bründl, der Professor an der HfM Franz Liszt in Weimar ist, wird im Workshop zusammen mit seinen Mitmusikern die metrisch und harmonisch komplexen Kompositionen auf "Crosshatched" sowohl theoretisch als auch praktisch unter die Lupe nehmen. Darüber hinaus gibt die Band Instrumental- und Band-Masterclasses.

Weitere Informationen über Manfred Bründl finden Sie hier

Datum: 11.11.2008
Zeit: 11.00 – 18.00 Uhr
Ort: Raum 120, Emmichplatz 1

Martin Wind Quartett: Modern Sounds from New York

Martin Wind beschreibt seinen musikalischen Werdegang mit den Worten: "Von der norddeutschen Provinz in die Jazz-Hauptstadt der Welt." Der gebürtige Flensburger kam über ein Stipendium an die New York University, wo er 1997 Dozent wurde. Als gefragter Sideman, Leader und Studiomusiker spielte Wind u.a. mit Lalo Schifrin, Monty Alexander, Pat Metheny, Benny Golson und Mulgrew Miller und konzertiert regelmäßig mit Bill Mays, Matt Wilson und dem Village Vanguard Jazz Orchestra. Darüber hinaus komponierte er für das rennomierte „American Place Theatre".

Zusammen mit Scott Robinson (Sax/Bass-Klarinette), Bill Cunliffe (Piano) und Tim Horner (Drums) stellt Wind im Workshop seine Kompositionen und Arrangements vor und gibt auch außermusikalische Einblicke in die Welt des Profimusikers.

Weitere Informationen über Martin Wind finden Sie hier.

Datum: 8.4.2008
Zeit: 10.00 – 15.00 Uhr
Ort: Tonstudio, Emmichplatz 1

Ignaz Dinné (Saxofon/Komposition): Bebop Today

Ignaz Dinné wuchs in Bremen auf und entdeckte über seinen Vater Ed Kröger schon in jungen Jahren den Jazz für sich. 1993 nahm er ein Studium am "Berklee College of Music" in Boston auf. Während seiner weiteren Ausbildung am "Thelonious Monk Institute of Jazz Performance" lernte er bei namhaften Jazz-Größen und konzertierte im Zuge dessen u.a. mit Bobby Watson, Branford Marsalis, James Moody, John Faddis, Slide Hampton und Wynton Marsalis. Auf seiner aktuellen CD "The Next Level feat. Ron Carter live in New York" wird Ignaz Dinnés Quartett von Jazz-Legende Ron Carter unterstützt, mit der er im Sommer 2008 auf Tour geht.

Der Workshop befasst sich anhand der Kompositionen und Aufnahmen Ignaz Dinnés mit der Entwicklung von individuellem Sound und melodisch-rhythmischem Vokabular zur Jazzimprovisation.

Weitere Informationen über Ignaz Dinné finden Sie hier

Datum: 06.05.2008
Zeit: 11.00 – 18.00 Uhr
Ort: Raum 120, Emmichplatz 1

Heinz Sauer (Saxofon) & Michael Wollny (Klavier/Synthesizer): Der zeitgenössische Jazz – Die Kunst des Duo-Spiels

Ihrem Altersunterschied von 46 Jahren und ihren unterschiedlichen musikalischen Wurzeln zum Trotz verbindet Heinz Sauer und Michael Wollny eine starke Geistes- und Temperamentsverwandtschaft, die sich in ihrem intensiven Zusammenspiel widerspiegelt. Nach einer Welle von Auszeichnungen und überschwänglichen Kritiken für ihr Debüt-Album ergründet das Duo mit ihrer aktuellen Produktion „Certain Beauty" ihre jeweiligen Ursprünge mit ausdrucksstark interpretierten Standards aus den prägenden Zeiträumen.

Neben der Auseinandersetzung mit ihrem modernen, generationsübergreifenden Duo-Konzept enthält dieser Workshop auch instrumentale Masterclasses.


Datum:
25. bis 27.06.2007
Zeit: 11.00 – 18.00 Uhr
Ort: Tonstudio, Emmichplatz 1

Rudi Mahall (Klarinette/Saxofon): Bebop? Freebop??

Rudi Mahall studierte klassische Klarinette und erhielt dadurch schon in jungen Jahren Gelegenheit zur Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Musik und freier Improvisation. Seit 1990 arbeitet er mit zahlreichen Formationen u.a. mit Aki Takase, Conny Bauer, Alexander von Schlippenbach und Paul Lovens zusammen. Zusammen mit Frank Möbus gründete er 1992 das Ensemble "Der Rote Bereich", das heute mit einer unverwechselbaren Selbstironie und Spielfreude zu den bedeutendsten Formationen der Jazz-Avantgarde gezählt wird.

Dieser Workshop gibt einen Einblick in Mahalls Arbeiten und Philosophien.

Datum: 19. und 20.12.2006
Zeit: 10.00 – 18.00 Uhr
Ort: Raum 120, Emmichplatz 1

Uwe Steinmetz (Saxofon/Komposition): George Russell's Lydian Chromatic Concept

Der Artist In Residence des Hochschuljazzorchesters im Wintersemester 2006/07 Uwe Steinmetz entdeckte bereits in jungen Jahren eine Vielzahl musikalischer Einflüsse für sich. Neben Kompositionen für eigene Ensembles und Theater studierte er die Grundlagen südindischer Musik und nahm aktiv an internationalen Konferenzen zur Musikerziehung teil. Als bekennender Christ liegt der Schwerpunkt seines Interesses in interreligiösen und interkulturellen Projekten.

Von George Russell, dessen Musik er mit dem Hochschuljazzorchester erarbeitet und die in diesem Workshop beleuchtet werden soll, wurde Uwe Steinmetz 2002 am New England Conservatory of Music in Boston zertifiziert, alle Aspekte des neuen Lydian Chromatic Concepts of Tonal Organisation zu unterrichten.

Datum: 11. und 12.01.2007
Zeit: 10.00 – 13.30 Uhr
Ort: Tonstudio, Emmichplatz 1

Schlippenbach Trio: Improvisation - Interaktion

Seit mehr als 35 Jahren improvisieren Paul Lovens (Schlagzeug), Evan Parker (Saxophon) und Alexander von Schlippenbach (Klavier) zusammen - eine Kontinuität, die ihresgleichen sucht. Durch das intensive Zusammenspiel entwickelte das Trio auf Basis von Interaktion in der freien Improvisation einen eigenständigen und unverwechselbaren Stil, der gleichermaßen mit Clustern, Klischees und Atmosphären spielt. Dabei geht das Schlippenbach-Trio weiter als viele andere Gruppen des Genres, indem es der freien Musik das notwendige Fundament zurück gibt. Im Workshop beschreiben die Altmeister ihre Wege der musikalischen Interaktion.


Datum:
30.11.2006
Zeit: 15.00 – 17.30 Uhr
Ort: Raum 120, Emmichplatz 1

 

Zuletzt bearbeitet: 14.03.2017

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